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Mittwoch, 15. Februar 2012

Hamburg - Sarah und Naomi

Das letzte gemeinsame Foto entstand 2010 am 5. Juli.
 Als ich hörte, dass Sarah nach Deutschland kommt, war klar: "Wir müssen uns unbedingt sehen!" Leider hatte es im Januar im Schwarzwald nicht geklappt. Umso größer war die Freude, als ich erfuhr, dass sie ein verlängertes Wochenende in Hamburg verbringt. Um genau zu sagen in Allermöhe bei Freunden.
Also machte ich mich früh morgens auf den Weg zum Bahnhof bei schönstem Sonnenschein und landete dann knapp zwei Stunden später im vernebelten Hamburg. Dafür gab es dann bei der strahlenden Sarah
 
leckere Laugenbrezeln und -brötchen mit Butter und Schinken. 
Ein paar Stunden später und um einiges schlauer fuhr ich wieder heim, bepackt mit Kissenhüllen aus Uganda - die ich an den Mann oder die Frau bringen darf (Wer Interesse hat kann sich bei mir melden! Es gibt die Kissenbezüge  in drei vd. Größen. Fotos im nächsten Blog! Der Erlös kommt Miriam in Uganda zugute).Fotos stell ich seperat auf den Blog.
Zwei Herzen im Schnee zum Abschied! Das hatte Sarah in Auftrag gegeben!
Mit Verspätung fuhr ich Richtung Frankfurt
 Keine Sorge ich stieg in Bremen um!

Dienstag, 18. Oktober 2011

Miriam on Tour-das Leben neben den Veranstaltungen

Nach ein paar "bewegenden Wochen" mit Miriam, komme ich jetzt dazu in Kürze zu berichten.
Am 26. 9. fuhr ich erst einmal mit dem Zug nach Silmersdorf um den "Tourbus" abzuholen, den mir Andrea von Parpart für 6 Wochen zur Verfügung stellte.
Der in der Mitte ist es!

Mittwoch, 22. September 2010

Mut zur Tat


Johann Hinrich Wichern und die Innere Mission.
Wie schon berichtet, besuchten wir vergangenen Samstag das Rauhe Haus in Hamburg. Durch diesen Besuch wurde ich an meine Kindheit erinnert. In den Schulferien durfte ich ab und zu nach Heidelberg, wo meine Tante Lieselotte mit Onkel Emil das Wichernheim in Heidelberg zig Jahre leiteten und mit diesen obdachlosen Männern lebten. War das eine Arbeit, alleine schon für so viele Menschen Tag für Tag das Mittagessen zuzubereiten!
Hier ein Link zum Wichernheim nach Heidelberg.
Wichernheim Heidelberg
Wichernheim in Heidelberg
Durch diesen Besuch in Hamburg erinnerte ich mich auch an meine Cousine Margret. Wir hatten uns über die Jahre aus den Augen verloren doch heute wurde ich fündig und bin auf ihre Antwort gespannt.

Von Theodor Heuß, Bundespräsident
bei seinem Besuch im Rauhen Haus am 24. Juni 1951:
Wichern hatte keine Zeit, 
ein großer Theologe zu werden,
weil es ihn eilte,
ein guter Christ zu sein.

Johann Hinrich Wichern (1808-1881)
Er war Gründer und erster Vorsteher des Rauhen Hauses in Hamburg und Initiator der Inneren Mission in Deutschland und damit alles dessen, was man heute die "Diakonie" nennt. Wichern, damals erst 25 Jahre alt, begann 1833 im Rauhen Haus mit der Betreuung von verwaisten und verwahrlosten Kindern und Jugendlichen aus den Hamburger Elendsvierteln, besonders aus der Vorstadt St. Georg.
Wichern war - obwohl von der Ausbildung her Theologe - auch ein begnadeter Pädagoge. Schon bald stellte er sich die Frage, wie den Kindern anschaulich zu machen wäre, dass die Zeit demmmer dunkler und kälter werdenden Dezembers gleichzeitig eine Zeit des Weges ins Licht ist?
Und so ließ Wichern am ersten Advent 1839 im erst drei Jahre zuvor eingeweihten Betsaal des Rauhen Hauses erstmals einen hölzernen Leuchter mit 23 Kerzen anbringen - vier dicke weiße für die Sonntage, 19 kleine rote für die Werktate im Advent, denn 1839 fiel der Heilige Abend auf einen Dienstag.

Wann und wie sich der Rauhhäusler Adventskranz in Deutschland verbreitet hat, ist schwer nachzuzeichnen. Durchaus möglich, dass etwa kurze Zeit später auch anderswo Adventskränze aufgehängt wurden




Wenn wir heute das Leben und Wirken Johann Hinrich Wicherns überblicken, so sind wir beeindruckt von dieser fast übermenschlichen Schaffenskraft. Er war konservativ in seinem Verständnis von Staat und Gesellschaft, monarchisch gesinnt, und ohne Zweifel an der Rechtmäßigkeit der ständischen Gliederung des Staatswesens. Zur Interessenvielfalt und Parteienbildung einer beginnenden Demokratie hatte er keinen Zugang. Er empfand sie vielmehr als einen Angriff auf die staatliche und sittliche Weltordnung. Fortschrittlich und den konservativen Kräften seiner Zeit weit voraus war er in der Feststellung der sozialen Verantwortung des Eigentums, die er unermüdlich einforderte.
solche Bänke gab es in unserer Kindheit in der Schule
"Die aber Geld verdienen, mögen zusehen, dass nicht der Geiz sie regiere, sondern lernen, über sich zu wachen, dass sie Geld und Gut als Darlehen betrachten lernen, das nicht ihnen, sondern ihrem Herrn und Gotte und seinem Reich gehört."
Wichern wurde nicht müde, seine Kirche in ihre soziale Verantwortung zu rufen, weil der Dienst am Nächsten zu ihren Wesensmerkmalen gehörte.
Was ihn aber besonders auszeichnete, war, dass er sich jederzeit von der Not der Menschen anrühren ließ und aus christlicher Verantwortung Schritte zu deren Linderung unternahm. Die jeweilige Not, die ihm begegnete und zu deren Abhilfe er sich herausgefordert sah, wurde für Wichern immer wieder zum Ausgangspunkt neuen Handelns; denn "nur der kann sich der Not in ihrer ganzen Breite entgegenstellen, der den Mut hat zur ersten kleinen Tat." 
Er setzte sich für die Versorgung und Begleitung der Auswanderer ein (Amerika-Auswanderung).
Er unterstützte die Fürsorge für die wandernden Handwerksgesellen durch die Gründung der Herbergen zur Heimat (christliche Unterkunft, Bewahrung vor Bettelei und Diebstahl),
Er engagierte sich bei der Schaffung einer Betreuung für die beim Eisenbahnbau beschäftigten Arbeiter, die weit entfernt von ihren Familien in Lagern lebten, wo Trunksucht und Prostitution an der Tagesordnung waren.
Wichern war zweifellos eine der herausragenden Persönlichkeiten der Sozial- und der Kirchengeschichte des 19. Jahrhunderts.
Er lebte die Freiheit eines Christenmenschen, eine Freiheit, die es sich erlaubte, zu reden, wo viele schwiegen, die ihre Stimme erhob für die, die im Gerede und im Gewinnstreben der Mitmenschen nicht mehr zu Wort kamen oder deren Notschrei nicht mehr durchdrang. Es war die Freiheit, in einer Zeit von einander ablösenden sozialpolitischen Reformen einfach stehen zubleiben, weil da ein Blinder am Weg, ein Alter einsam, ein Kind ohne Entwicklungschance, ein Jugendlicher ohne Lebensperspektive oder ein Gefangener seiner Menschenwürde beraubt war.

Montag, 20. September 2010

HH-Hafen Momentaufnahmen




Posted by PicasaIch denke, dass diese Bilder für sich sprechen. Mein Schatz und ich waren am Samstag mit der LKG-Oldenburg in Hamburg. Zuerst lernten wir das Rauhe Haus kennen und aßen dort auch zu Mittag. Unser Bus brachte uns danach zu den Landungsbrücken und von dort erlebten wir eine 2stündige Barkassenfahrt mit einem redseligen Kapitän. Auf diese Weise erfuhren wir viel über die Schiffe, die vor Anker lagen. Pausenlos erhielten wir jede Menge Infos über alles, was wir zu Gesicht bekamen.
Das Wetter spielte alles aus, was es nur gab. Sonne, Wolken, Starkregen, Sonne, Regenbogen. Aber das macht einem Nordlicht ja nichts aus. Obwohl ich mich mal nach ein paar Sonnentage auch sehne. Anscheinend herrscht bei uns momentan die große "Regenzeit".
Rundherum erlebten wir einen wunderbaren Tag.

Das Rauhe Haus - Hamburg


Um 7.30 Uhr ging es los. Zuerst mit dem Fahrrad zum Pferdemarkt. Dort stand unser Bus bereit. Über 50 Leute aus der LKG-Oldenburg hatten sich für diesen Ausflug nach Hamburg angemeldet und es war ein wirklich schöner Tag in dieser Gemeinschaft.  Wer mehr über das Rauhe Haus wissen möchte kann auf diesen Link gehen.
Rauhes Haus
Die Stiftung gehört zu den bekanntesten diakonischen Einrichtungen in Deutschland. Seit ihrer Gründung durch Johann Hinrich Wichern 1833 finden im Rauhen Haus Menschen Hilfe und Ausbildung. An rund 100 Adressen im Großraum Hamburg ist die Stiftung mit Einrichtungen, Wohngruppen und Stadtteilbüros präsent. Das Rauhe Haus betreut Kinder und Jugendliche und ihre Familien, alte Menschen, geistig Behinderte und psychisch Kranke. Sie unterhält außerdem die allgemeinbildende Ev.Wichern-Schule, die Ev. Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie und die Ev. Berufsschule für Altenpflege.

Montag, 30. August 2010

3 Mal Hamburg - Hin und Zurück


in 7 Tagen.. In der vergangenen Woche fuhr ich drei Mal mit dem Zug nach Hamburg. Da waren 2 Termine im Bernhard-Nocht-Tropeninstitut angesagt. Der krönende Abschluss war dann am Sonntag, 29. August.
Der Deutsche Wetterdienst in der Bernhard-Nocht-Straße. 96% Luftfeuchtigkeit warden am Montag angezeigt.
Ein verregneter Montag an den Landungsbrücken. Typisch.
Der erste World Cup Up Paddling
Eingang zum Fischmarkt
Dort traf ich morgens gegen 8 Uhr auf dem Fischmarkt meine Freundin Roos, um unser 125jähtiges Jubiläum zu feiern.  
Roos hat mich entdeckt
Gewusel auf dem Fischmarkt um 8.00 Uhr und die Sonne kommt allmählich durch.
Nun wissen wir endlich wie hiermit Gurken "gewürfelt" werden
Diese Körbe wurden im Nu gefüllt
Einen Korb teilten wir uns mit einer Passantin , denn soooooo viel Obst wollten wir doch nicht zum Frühstück verspeisen!
Der Hamburger Jung!
auch Federvieh wurde verkauft.
in der Fischmarkhalle ein gemütlicher Platz zum ausruhen
Roos sucht ein Plätzchen zum frühstücken, denn der Korb muss leichter werden
Zuerst wurden die Bananen vertilgt
unser Abfalleimer füllt sich
Momentaufnahmen der Bernhard-Nocht-Straße, mit einem lieben Gruß an Miriam, die Hamburg ja gut kennt!
Jeder Mensch braucht seinen Hafen! Ein toller Hingucker an der Werftwand
Da in der Kirche, die wir aufsuchten ein Kindertag stattfand machten wir uns nach einem Obstfrühstück ins spanische Viertel auf.
im spanischen Viertel.
Später gings weiter nach Altona, wo das 8. Afrikafestival stattfand. 
Die Sängerin der Band, die grad auf der Bühne sang.
Engel aus alten Blechdosen gefertigt
afrikanische Grillspezialitäten
jede Menge afrikanischer Musik-CDs
hier tanzen Großeltern, Eltern und die Kinder zur Musik vor der Tribühne auf dem Platz vor dem Altonaer Bahnhof 
jung und alt
Hier hat ein freundlicher Mensch uns beide fotografiert
Um 16.00 Uhr tauschten wir im Bahnhof den Inhalt der Koffer und ich fuhr vollgepackt mit vielen Keksen für Miriam und Gemüse aus dem Garten von Roos heim. 
noch ein Blick zu Roos und ich marschier auf mein Gleis, denn kurz danach fuhr auch mein Zug ab
Über eine Stunde verbrachte ich im Bahnhof von Oldenburg, da Starkregen ein heimfahren mit dem Rad unmöglich machten.
alle diese guten Sachen hatte mir meine Freundin mitgebracht. Der halbe Koffer war mit Miriams Lieblingskeksen Othello gefüllt, die mit dem nächsten Paket nach Uganda fliegen.