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Freitag, 3. Februar 2012

15 Minuten ganzheitliches Trainingsprogramm auf dem bellicon

So, nun seht Ihr, wie mein Sportprogramm jeden Morgen aussieht.

Hab jetzt mein Trampolin wieder aufgestellt und tu mir was Gutes, damit ich weiterhin fit durch Oldenburg komme!

Montag, 13. Dezember 2010

Beraubt und beschenkt

Nun, da mein Laptop wieder ans Laufen gebracht wurde, muss ich einfach kurz mal schreiben, was mich in den vergangenen Wochen so berührt hat.
Zuerst war da erst mal der Schock, weil ich in einem Textilwarengeschäft bestohlen wurde. Alles Geld was ich von der Bank abgehoben hatte und für die nächsten Wochen reichen musste, war mitsamt dem Geldbeutel und vd. Karten verschwunden.
Die Karten ließen wir alle sperren, Polizeibesuch von ein paar Stunden kamen noch dazu. An dem besagten Nachmittag war ich schon die sechste beraubte Person.
Ausgerechnet an diesem Tag zog ich mir einen Mantel ohne Innentasche an. Ansonsten trage ich diese Dinge direkt am Körper.
Zuerst hatte mich mein Mann noch in der Stadt "abgeholt" im wahrsten Sinne des Wortes! Wurde von ihm gleich getröstet, dass es ja noch viel Schlimmeres auf dieser Welt gibt. Und da hatte er ja vollkommen Recht!
Nun, was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen konnte war, dass wir mal wieder erleben durften, wie Gott sorgt!!!
Eine Freundin meinte zwei Tage später: "Du wirst sehen, am Ende des Monats wirst Du mehr haben als vorher!"
Und so kam es auch. Am Sonntag im Gottesdienst wurden mir Umschläge und Geld zugesteckt. Kurz vor dem 1. Advent erreichte uns dann noch ein Brief, der dem Ganzen die Krönung aufsetzte und das was mir zugesagt wurde war eingetroffen.
Nein, soviel war das nicht. Dieses Foto zeigt gespendetes Geld,
das wir mal in der Buchholzer Kirche erhielten!
Wir hatten am Ende mehr Geld zur Verfügung, als am Tag des Raubs. Nun konnte auch noch der PC wieder in Ordnung gebracht werden. Eine neue Festplatte schenkte mir mein Sohn und jetzt kann ich wenigstens wieder damit schreiben, auch wenn so manches Programm auf der Strecke geblieben ist, freue ich mich über das was jetzt geht!
Ein großes Geschenk haben wir in großer Dankbarkeit also schon in der Vorweihnachtszeit in Empfang genommen und werden nicht vergessen, was Gott uns durch Menschen Gutes getan hat.
DANKE, DANKE, DANKE, DANKE, DANKE, DANKE, DANKE, DANKE, DANKE.

Samstag, 13. November 2010

Erwischt - Ein Abend auf der Polizei

Nun hat es mich auch erwischt. Erst hatte ich unser Geld für diesen Monat vom Konto geholt, dann traf ich mich mit einer Bekannten in der Innenstadt und anschließend tätigte ich einen Einkauf in einem Nähzentrum. Doch als ich in einem Textilgeschäft mich nach einem T-Shirt umsah und am Ausgang meinen Rucksack öffnen wollte, entdeckte ich, dass der Reisverschluss meines Rucksacks offen stand und der Geldbeutel verschwunden war.
Erst einmal war der Schreck sehr groß, denn am kommenden Montag wollte ich verreisen. Nun sind die Scheckkarten auch weg, Reisegeld weg...
Jetzt ging also das ganze Prozedere los. Polizei, Karten sperren usw.
Wie gut, dass ich einen lieben Ehemann habe, der nur meinte: "Es gibt Schlimmeres!", und mich dann auch zur Polizei begleitete.
...und nun? Bleibe ich zuhause?
Hier die Tipps der Bundespolizei zu Trickbetrügern!

Donnerstag, 2. September 2010

Thermomix-Party oder Einer für alles - alles in Einem


Gestern Abend war es soweit, ich war eingeladen, mit noch drei anderen Frauen, diesen Alleskönner zu erleben. Und wie hat er sich ins Zeug gelegt!
Ganz locker wurden wir in den Räumen der "Versuchsküche" von Vorwerk an diesen Küchenmeister rangeführt. Die Rezepte und zwei Thermomixer warteten auf ihren Einsatz. Die Rezeptauswahl lautete
- Pfirschcocktail
- Focaccia mit Kirschtomaten
- Ajvar-Paprika-Gemüse-Sauce
- Türkischer Käseaufstrich
- Weißkohl-Ananas-Salat
- Mediterrane Tomaten-Kräuter-Nudeln
- Mangoeis und
- Latte-Macchiato-Dessert
Das war einfach spitzenmäßig! Da wurde gebacken, gekocht, gerührt, gehackt, geschnibbelt und püriert. Waage braucht man nicht, die ist schon integriert usw. usw.
Hier ein paar Fotos von dem Abend und der Testbericht. Und wer noch mehr Rezepte haben möchte klickt einfach auf diesen Link
Ohne Anleitung geht halt nichts, wenn man zum ersten Mal  mit dem fixen Mixer arbeitet
Studium
Zutaten zusammenstellen für den Weißkohl-Ananas-Salat in 7 Sekunden! Der Salat war ein Gedicht!
...und alles ist kinderleicht!
Latte-Macchiato-Dessert ruht sich gleich im Kühlschrank aus
hier wurde jemand versteckt. Ein Trick, wenn es mal noch schneller gehen soll
Es ist der Hefeteig - Focaccia 
Ajvar, die Grundlage für viele Soßen oder als Dipp oder Fleischbeilage
Der türkische Käseaufstrich war ein Gedicht! Für diese Menge zahlt man auf dem Markt ein Vermögen!
Durch den Spiegel fotografiert, der über der Arbeitsfläche hing.
Der Hefeteig soooooooooooooo luffffffig
Focaccia kommt in den Ofen!
Die ist verputzt
Da haben wir auch Schwein gehabt. Ich hatte keinen Pfennig mitgenommen und darum guckt es so enttäuscht!
Kurz nach 22 Uhr landete ich wohlbehalten wieder daheim mit neuen Erkenntnissen, aber ohne dieses Gerät, denn das ist für mich in weite Ferne gerückt. Wer hat schon über 900 Euro grade so locker? Aber wenn jemand diesen TM 31 unbenutzt in der Ecke zu stehen hat, dann bin ich ein sehr dankbarer Abnehmer zu Sonderkonditionen!!!

Da schrieb doch jemand: Bei uns geht alles fix, denn es kocht der Thermomix!

Hier ein Link zum Testurteil

Der Thermomix kann fast alles und das unglaublich schnell: Wiegen, hacken, mixen, rühren, schneiden, schroten, mahlen, pulverisieren, kneten, emulgieren und: er kocht, gart und spült sich fast von selbst. Das moderne Design passt in jede Küche. 

Mit dem Linkslauf des Messers werden besonders empfindliche Lebensmittel wie Fisch, Nudeln, Spargelspitzen oder Suppeneinlagen schonend gerührt ohne zerkleinert oder beschädigt zu werden. Mit dem Rechtslauf werden Lebensmittel je nach Wunsch unterschiedlich stark zerkleinert - mit frischen oder gefrorenen Zutaten ganz schnell, ganz einfach! Die langsame Sanftrührstufe rührt Ihre Speisen wie von Hand. 

Der Thermomix von Vorwerk revolutioniert die Küchenarbeit. Der konkurrenzlose, innovative Küchenhelfer verbindet in einzigar- tiger Weise die Funktionen von mehr als 12 einzelnen Küchen- maschinen. Schon jetzt wurden für den Thermomix TM 31 
23 Patente angemeldet. Thermomix ermöglicht die schnelle, einfache und gesunde Zubereitung von Speisen und Getränken in einem Gerät. 

Eine schnelle und einfache Handhabung macht ihn zum unverzichtbaren Partner in der Küche. Leichte Bedienung und Vielseitigkeit, die überzeugt. Für die hohe Qualität und die überlegene Technik verbürgt sich Vorwerk. 

Entdecken auch Sie die täglichen Freuden des kreativen und traditionellen Kochens mit frischen Zutaten. 

Montag, 9. August 2010

Bewahrung-oder wie ein Milchkaffee zum Lebensretter wird

Ist es nicht so, keiner weiß zu Beginn einer Reise, ob er auch wieder daheim ankommt?!
Da fuhren wir, mein Mann mit Iris und den Kindern und ich verspätet los. Ich hatte mir noch einen Milchkaffee gezapft und Riana wurde von ihrer Mama gesucht.
10 Minuten später als geplant fuhren wir also Richtung Lüdenscheid los. Doch kaum waren wir auf der Autobahn, standen wir auch schon in einem Stau. Stundenlang. Genau 2 Stunden und 45 Minuten. Nichts ging mehr. Am Horizont konnten wir einen Hubschrauber sehen, der zur Landung ansetzte und in den Nachrichten erfuhren wir, dass durch einen Unfall die Autobahn in unserer Richtung total gesperrt war.
Stunden später passierten wir die Unfallstelle und sahen nur noch die Kreidezeichnungen auf der Brücke. Uns trennten nur 3 km von der Unfallstelle und wir konnten ausrechnen, dass uns Gott durch die verspätete Abfahrt sicher vor Schaden bewahrt hat. Manch einer denkt, das ist nur ein "Zufall" und recht hat er, denn "Zufall" ist, so nenne ich das, ein Pseudonym Gottes! Ein Geschenk an mein und unser Leben, das uns zugefallen ist!

Samstag, 3. Juli 2010

Wenn der Strom ausfällt...

...fällt uns immer noch was ein!
Gestern war es mal wieder so weit. Am Vormittag blieb urplötzlich der Strom weg und das bis in den späten Abend hinein. So saßen wir auf einmal alle im Innenhof.

 Miriam klimperte ein bisschen auf der Gitarre,

ich las mit meiner Stirnlampe in einem  Buch. Es wurde gequatscht, gelacht, gegessen und Tee, Wasser und Saft getrunken.

Plötzlich fiel Miriam ein Rhytmusspiel ein. Damit waren wir erst mal eine Weile beschäfigt und nun hab ich es kapiert. Also meine lieben Enkel, aufgepasst! Beim nächsten Besuch kommen die Plastikbecher auf den Tisch und dann gibts Rhytmus ohne Ende.
 Auf einmal miaute es vom Dach. Unser Haustiger traute sich nicht zu springen. Er wollte wohl die frisch angestrichene Wand nicht betatzen. Hm!?
So stieg Miriam ihm entgegen und rettete Oliver, die Katze vom heißen Blechdach.
Rechtzeitig zur Halbzeit Uruguay gegen Ghana ging das Licht wieder an und ich konnte die letzte Stunde des WM-Spiels am Radio hören.

Ugandas Straßenkinder -


Sie betteln und wühlen im Müll, nachts schlafen sie hungrig auf nacktem Beton.

"Auf der Straße gibt es nur Leiden"

Von Klaus Huhold aus Uganda
Von Österreichern unterstützte NGO gibt Kindern in Uganda ein Zuhause.
Schulbesuch und medizinische Hilfe ebnen Rückkehr in ein normales Leben.

Kampala.Sie tauchen immer wieder auf Kampalas belebten Märkten oder Straßenkreuzungen auf. Kinder, oft nicht älter als zehn Jahre, mit zerfetzten T-Shirts und zerzaustem Haar. Schnell laufen sie auf Passanten zu, öffnen ihre Handflächen zum Betteln.
Ugandas Straßenkinder kämpfen in einem armen, afrikanischen Land jeden Tag ums Überleben: Sie wühlen im Müll, sie bitten vor Hotels um Essensreste. In der Nacht suchen sie vor verlassenen, großen Gebäuden einen Platz zum Schlafen und legen sich auf den nackten Beton.
Ronald ist mittlerweile bei einer NGO untergekommen, doch auch er lebte monatelang auf der Straße. "Wenn ich daran zurückdenke, könnte ich weinen, weil es so eine fürchterliche Situation war", sagt der 13-Jährige mit dem runden Gesicht und den aufgeweckten Augen. Der Einschnitt in Ronalds Leben war der Tod seiner Mutter. Sein Vater heiratete noch einmal, seine Stiefmutter misshandelte Ronald schwer. "Deshalb beschloss ich, auf der Straße zu leben."
"Dort schläfst du hungrig ein und wachst hungrig auf", erzählt er. "Du schaust die ganze Zeit, dass du an Essen rankommst." Ronald bettelte oder sammelte Müll, für den er bei Schrotthändlern ein paar Cents bekam. "Doch auch dieses Geld wird dir in der Nacht oft gestohlen."
Überhaupt fand Ronald in der Nacht keine Ruhe, er war gehetzt, hatte Angst vor Dieben und Wachleuten, die die Straßenkinder verfolgten. "Kaum hörte ich Schritte, lief ich davon."
Berichtet Ronald von seiner Vergangenheit, wirkt er zurückhaltend und nachdenklich – und sehr reif für einen 13-Jährigen. Er spricht nicht nur von seinen persönlichen Erlebnissen, sondern setzt sie auch ganz allgemein in Zusammenhang mit dem Leben am untersten Rand der Gesellschaft, sagt Sätze wie: "Auf der Straße lernst du nur aus deinen Erfahrungen" oder "Auf der Straße kämpft jeder nur um sein eigenes Überleben."
Die Ursache, warum Kinder in Uganda auf der Straße landen, sind vielfältig: Manche laufen wie Ronald vor Gewalt in der Familie davon. Andere Straßenkinder sind Waisen, deren Eltern an Aids gestorben sind. Einige Kinder sind wiederum auf der Straße geboren, ihre Eltern sind selbst obdachlos. Zudem kommen viele Straßenkinder aus dem Norden des Landes. Sie flohen vor den Rebellen der Lord’s Resistance Army (LRA), die für die Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten berüchtigt ist. Wie viele Straßenkinder es in Uganda gibt, weiß keiner so genau, aber es werden wohl Tausende sein.
Bett, Essen und Medizin
Während Ronald erzählt, spielen gerade ein paar seiner Freunde in einem Hof Fußball. Gleichzeitig dröhnt aus einer Anlage Musik, einige kleinere Kinder toben herum. Ronald und all diese Kinder haben bei Save The Street Children Uganda (Sascu) ein neues Zuhause gefunden. Sie leben nun in einem Wohnheim, bekommen Essen, medizinische Versorgung und gehen zur Schule. In der Freizeit gibt es Tanzunterricht oder Sporttraining.
Aufgelesen hat die Kinder der Leiter des Heimes, Byaruhanga Innocent. Der 29-Jährige mit dem ruhigen Blick weiß, wo er Straßenkinder findet und wie er sie ansprechen muss. "Ich war selbst neun Jahre lang ein Straßenkind, bis ich von einer NGO gerettet wurde", berichtet er. Innocent wurde eine Schulbildung ermöglicht, danach arbeitete er bei einer Botschaft. "Doch mit den Gedanken war ich ständig bei den Straßenkindern. Denn auf der Straße gibt es nichts als Leiden", sagt der gläubige Christ. Schließlich begann Innocent, Kinder von der Straße bei sich aufzunehmen. Bis zu neun Kinder schliefen in einer Ein-Zimmer-Wohnung.
Eines Tages im Februar 2008 befand sich Innocent vor dem Speke Hotel im Zentrum Kampalas. Das Speke-Hotel liegt fernab von der Welt der Straßenkinder. Man spaziert hier unter gepflegten, weiß gestrichenen Rundbögen, durch gedämpftes Laternenlicht und klimatisierte Räume. Im Restaurant des Speke treffen sich Touristen, Geschäftsleute und Vertreter internationaler Organisationen. Innocent kam hierher auf der Suche nach Spenden.
Und er traf dabei auf die Österreicher Leo Stollwitzer und Ernst Steinicke. Stollwitzer, ein Politik-Analyst an der US-Botschaft in Wien, und Steinicke, ein Geographieprofessor an der Universität Innsbruck, waren eigentlich wegen eines wissenschaftlichen Projekts in Uganda. Sie wechselten mit Innocent nur ein paar Worte, ließen sich von ihm einige Informationen geben. Doch die Geschichte der Straßenkinder ging ihnen nicht aus dem Kopf. Und was als kurzer Kontakt mit Innocent begann, hat sich zur handfesten Zusammenarbeit ausgeweitet.
Denn Stollwitzer, seine Frau Gudrun Semmelrock, Steinicke und einige ihrer Verwandten und Freunde bilden mittlerweile den Vorstand von Sascu International. Unermüdlich bemühen sie sich, Spendengelder aufzutreiben, ihre Bekannten von dem Projekt zu überzeugen. "Es geht nicht darum, ganz Afrika zu retten, sondern ein paar Kindern das Überleben und den Schulbesuch zu sichern", sagt Stollwitzer.
Das Projekt ist in den vergangenen zwei Jahren gewachsen. In einem östlichen Vorort von Kampala wurde ein Haus angemietet, aus neun betreuten Kindern wurden fast 40. Neben Innocent gibt es nun einen weiteren Sozialhelfer, eine Köchin, eine Reinigungskraft und einen Wachmann. Doch immer wieder muss improvisiert, Geld aufgetrieben werden: Plötzlich sind gleich sieben Kinder an Malaria erkrankt und benötigen eine Behandlung. Und auch die verschiedenen Schulen müssen jedes Semester bezahlt werden.
Fußballer oder Anwalt
Die Ausgaben vor Ort verwaltet Marinka Sanc-George. Die Australierin mit ungarischen Wurzeln lebt seit fast 20 Jahren in Uganda und leitet eines der größten Reisebüros. In ihrer Freizeit übernimmt die resolute Geschäftsfrau das Monitoring des Projekts und treibt selbst Spenden auf. Oder sie fährt Schulen ab, um Preisnachlässe auszuhandeln. Erst kürzlich ist es ihr gelungen, in einer angesehenen Schule 17 Kinder unterzubringen, die nun gar die Aussicht haben, die Matura zu machen.
Damit könnten sich für den 15-jährigen Nicholas und die 14-jährige Bena ihr Traum erfüllen: Sie wollen beide Anwälte werden – Nicholas hält sich aber auch noch die Option Fußballprofi offen.
Bena berichtet, dass es ihr am Anfang schwer fiel, im Zentrum zu bleiben. Das aufgeweckte Mädchen mit der Stoppelglatze fühlte sich eingesperrt, war den geregelten Tagesablauf nicht gewohnt. Doch nun würde sie diesen Ort lieben, sagt sie, "weil sich Innocent so um uns kümmert."
Auch Nicholas betont, dass er sich bei Sascu wohlfühlt. "Hier werden wir endlich wie Kinder und Jugendliche behandelt. Wir haben ein Dach über dem Kopf und können zur Schule gehen." An seine Zeit auf der Straße, als er aus Mülltonnen Essen fischte, möchte er am liebsten nicht mehr denken, sagt der sportliche Bursche mit dem gestreiften T-Shirt. Ronald hingegen will seine Vergangenheit nicht vergessen. Sein Traum für die Zukunft? "Ich möchte anderen Straßenkindern helfen."
Printausgabe vom Freitag, 05. März 2010
Online seit: Donnerstag, 04. März 2010 17:48:28

Donnerstag, 1. Juli 2010

Mein Tag am 30. Juni bei Sarah

Am Morgen wurde ich mit einem "Star"-Konzert begrüßt. Dachte zuerst, das hört sich wie unsere deutschen Amseln an, waren aber die hiesigen Stare.

Als ich meine Sandalen anziehen wollte, entdeckte ich diesen hübschen Salamander, der sich darin versteckt hatte.

Die letzte Maisernte

Der restliche Mais ist geerntet und der Blick ist nun frei auf den See und die andere Seeseite mit Blick auch auf das Haus von Maria Prean. Vision für Afrika hat auf der gegenüberliegenden Seite den "Gebetsberg" und eben auf diesem Hügel steht dieses riesige Haus, das ich aber aus der Nähe noch nicht zu Gesicht bekam. Doch zur Maisernte:
Die Maiskolben trocknen in der Sonne, ebenso die Brotreste. Ihr fragt Euch warum Brotreste? Das sind die Endstücke der Toasbrote. Afrikaner schneiden sogar den Rand vom Toasbrot ab. Dieser wird also getrocknet und zu Paniermehl im Mörser zerstampft.

dies hier ist mutiert!
Ein Exemplar der Kuriositäten.

so ein Sack ist dann trotzdem immer noch ganz schön schwer.

das sind die letzten 3 Säcke, die in die Vorratskammer noch gebracht werden müssen.
Die Kinder lieben es, die Maiskolben über dem Kohlefeuer zu rösten und zu essen. Ab und zu wird auch ein ganzer Eimer Popcorn hergestellt. Aber nicht süß, wie wir es vom Kino usw. gewohnt sind, sondern mit Salz bestreut.
Schmeckt hervorragend.

Montag, 21. Juni 2010

auf zum Zelten...

...nach Kingfisher. Am 18. Juni zogen am Abend unsere Kids mit Freunden zum Zelten los und wir genossen den Abend dann ganz relaxend.

Miriam friert bei 24 Grad Celsius am 18. Juni

Das macht der Unterschied! Miriam, die seit über 3 Jahren hier lebt, findet solch muggelige Wärme als unangenehm. Darum wundert es nicht, wenn wir in Deutschland Afrikanern begegnen, die Daunenjacken angezogen haben. Mir war es sehr angenehm. Zudem hatten wir diesen Abend für uns, denn die Kids zelteten in Kingfisher unten!
Bei Mama 2 wärmen.
verknotet!

Samstag, 19. Juni 2010

Unser Rasenmäher…

…ist ein Mann!
Ich dachte ich schau nicht richtig, als heute Vormittag vor Sarahs Veranda ein Mann auf das Gras eindrosch, so dass die Grashalme im hohen Bogen durch die Luft flogen.







 Hier brauchen die Männer keinen Fitnessraum und keine Sauna, ebenso wenig die Frauen!

Eric...

...ist mit 4 Jahren das jüngste Kind im Haus und wird jeden Morgen mit dem Fahrrad zur „Schule“ abgeholt. Er ist ein aufgewecktes Bürschchen und fragt mich immer wieder auf deutsch: „Wie geht es dir?“ Darauf ich: „Mir geht es gut und wie geht es dir?“ „Mir geht es gut!“, antwortet er dann. Abends ist er immer putzmunter, aber morgens hat er so seine Schwierigkeiten und ist dann ganz still. Dieser Tage machte ich dieses Foto. Da sitzt er im Zimmer seiner Mama und frühstückt auf einer Decke auf dem Boden
 und dann geht’s los in seiner Schuluniform.

Dienstag, 15. Juni 2010

Schule ist aus - Kampf der Giganten

Es ist 17.30 Uhr und die Kinder stürmen herein. Eric kommt mittags wieder und Rosi kommt noch später. Meistens nach 18.00 Uhr.
Naomi ist noch im Gespräch mit Claudia vertieft
doch dann kommt die Begrüßung
,,,und der Kampf beginnt.
um einen gegrillten Maiskolben
aber es macht Spaß
und wer gewinnt?
Naomi! Kinder wie überall auf dieser Welt. In der Zwischenzeit bereiten sich Eric und Marces auf die Dusche vor.
noch ein kräftiger Schluck aus der Wasserflasche und dann gehts los.
Tja und der sprechende Kater gibt seinen Kommentar ab.
Heute gabs dann zum Abendessen Reis und eine Soße vom gekochten Hühnchen.
Heute war ich etwas lahmgelegt, durch die Arbeiten im Hof und somit gab es einfach eine Pause. Die ich gern auf diesen Möbeln von Miriam genieße. Alles Handarbeit.
Morgen früh gehts dann wieder frisch ans Werk! Nkoye, Sula Bulungi. Was da heißt: Ich bin müde, Gute Nacht!