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Sonntag, 26. Februar 2012

singst du noch - oder fliegst du schon?

Zahme Vögel singen von Freiheit,
wilde Vögel fliegen

Nie richtig gelebt 

Dieses Lied geht mir, seit ich den obigen Satz vorgestern in einer öffentlichen Toilette im Schlosspark in Oldenburg las, nicht mehr aus dem Kopf. Er erinnert mich an eine Zeit in meiner Kindheit, als sich eine tiefe Sehnsucht in mir entwickelte aus dem damaligen Leben auszusteigen und wie ein Vogel aus dem Gefängnis wegzufliegen. Ich war damals 4 Jahre alt und schaute einem Flugzeug durch die Dachluke nach, denn ich war eingeschlossen und konnte nicht raus. Draußen war ein wunderschöner Sommertag. Dieser Schmerz stieg immer in mir hoch, wenn ich ein Flugzeug im blauen Himmel sah. 1989 verbrachte ich knapp 6 Wochen in Kalifornien. Dort entstanden die anderen Fotos. Nach meiner Rückkehr entdeckte ich, dass durch diese Reise mein Kindheitstrauma beendet war. Gott sei Dank! Manchmal geschieht ein Wunder einfach so im Unterwegssein.
Ein gesegnetes Wochenende wünsch ich euch allen da draußen in der weiten Welt! 

Nie richtig gelebt

Sei dein eigener Held, gib deinem Leben einen Sinn
Sicherheit ist Stillstand und bringt dir keinen Zeitgewinn
Menschen können fliegen, die Frage ist wie weit
Glaub an deine Träume und nutze deine Zeit
Niemals leiser sein  –  sondern lauter schrei`n
 Du bist frei, du bist frei, zu sein wer du bist
Hab keine Angst, hol alles raus, und halt nichts zurück
Vorhang auf, Bühne frei, zeig was in dir steckt
(denn) so wie du ist niemand sonst, halt dich bloß nicht bedeckt
 Vielleicht erkennst du sonst zu spät – du hast nie richtig gelebt
 Dreh dich nicht um dich selbst, deine Vergangenheit kann ruh´n
Es ist dir vorbestimmt, Gewaltiges zu tun
Hör auf nur das zu machen, was Anderen gefällt
Sei dir selber treu, das ist das einzige was zählt

Mittwoch, 8. Februar 2012

In welcher Sprache träumst Du?

Das war die heutige Anfrage auch an mich. Mein Mann brachte gestern die neueste Ausgabe von WIR-gemeinsam unterwegs - das Magazin des Evangelistischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes aus Celle mit. 


Im Artikel "Wo Christen sind, wird gesungen..." ab Seite 8 schreibt Rudolf Westerheide unter anderem:
Was um alles in der Welt hat uns denn geritten, dass wir in das vorreformatorische Mittelalter zurückgegangen sind und nun in der Kirche statt Lateinisch Englisch singen? Damit der Text seine Wirkung unmittelbar entfalten kann, soll man in der Sprache singen, in der man träumt und in der man von Herzensgrund betet. Bei uns ist das Deutsch.
Um diesen Satz nun nicht in den falschen Hals zu bekommen, wäre es gut einfach mal hier den ganzen Bericht im Bundespfarrerbericht zu lesen.

Deutscher Jugendverband  
„Entschieden für Christus“ (EC) e.V. 
Bundespfarrerbericht 2010 
vorgelegt von Rudolf Westerheide 
im März 2010 


Meine Herzenssprache wird immer deutsch bleiben! Ich träume in dieser Sprache und ich singe einfach gern auch in deutsch! Und ich freu mich, wenn ich im Ausland Menschen treffe, die mit mir deutsch sprechen. Das bedeutet für mich dann "daheim" zu sein.