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Mittwoch, 2. Mai 2012

Briefe aus Uganda

Das sind immer wieder ganz besondere Augenblicke, wenn ich Post aus Uganda im Briefkasten finde. Heute sind es gleich zwei auf einem Streich. Jetzt wird es für mich also höchste Zeit auf die viele Post die ich in den letzten Wochen erhalten habe zu antworten. Englisch!?!?!?!









Also von hier erstmal schon ein riesiges Danke an Euch in Jinja! Antwort kommt bald. Dauert ja ganz schön lang, bis bei Euch die Post landet, trotz Luftpost/Air Mail!

Montag, 5. Juli 2010

Immer wieder sonntags,


gehen wir zur Kirche. Gestern fuhren wir mit Gabi um 8.30 Richtung Jinja zum ENKARI CENTR - Jinja. Bei St. Moses, dem Waisenhaus das Gabi gegründet hat, holten wir "IRIS" ab. Ihr richtiger Name ist aber Kristin Meyer. Was ich dann erfuhr: Kristin ist die Iris aus Gute Zeiten-schlechte Zeiten.


Hier fein zurecht gemacht!

Kristin ist für zwei Wochen in St. Moses und möchte ind diesen Wochen einfach dort mitleben und arbeiten und etwas anderes sinnvolles, eben hier bei uns tun!
Ich erlebte sie also an diesem Sonntag als eine taffe, herzliche und sympathische junge Frau!

Kristin ist demnächst "Spendenpatin" bei der Spendengala vom ZDF ">Ein Herz für Kinder und wird am Telefon bei dieser Sendung die Spenden entgegennehmen. Wer weiß, was sich da noch so alles anbahnt. Als wir in St. Moses ankamen, waren grad frisch ein Fotograf aus Bremen und? eingetrudelt, der mit den Waisenkindern von St. Moses einen Foto-Workshop durchführt.

In der Kirche pünktlich angekommen, erhielten wir ein grünes Kärtchen. Wer nicht pünktlich ist, erhält eine gelbe Karte und wer richtig zu spät kommt empfängt dann eine rote Karte. Auf diesem Kärtchen in Streichholzgröße stand also Folgendes auf der Vorderseite:

14th SUNDAY 2010
The seventy-two came back rejoicing, "Lord", they said, "even the devils submit to us when we use your name"... Luke 10, 14 of 34
und auf der Rückseite:
To his servants the Lord will reveal his hand    Isaiah 66
und
What matters is for us to become an altogether new creature   Gal. 6

ENKARI CENTRE - JINJA 

Wie man schon auf dem Link erkennt, ist das eine katholische Kirche. Mir hat es gut getan, dort zu sein. Alleine wie die Kinder um den Altar tanzten und wie die Bibel hoch erhoben in die Kirche durch den Mittelgang unter Gesang reingebracht wurde, vermittelte wie wichtig das Wort Gottes ist. Gerne hätte ich das gefilmt, aber ich traute mich nicht. Später wurde ich dazu aufgefordert zu filmen. Da ich hier im Netz die Videos nicht hochladen kann, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt nochmal darauf zurückgreifen.
In einem der letzten Posts berichtete ich über Musikinstrumente in Uganda. Nun standen da drei Trommeln, die auch zum Einsatz kamen und ein weiteres, Euch auch schon durch Fotos bekannte Musikinstrument.

Von der Predigt verstand ich nicht viel, konnte aber sehen, mit welcher Freude und Freiheit der Priester predigte und nur zu uns "Muzungus" blickte.

Hier tanzen die Kinder noch einmal zum Schluss

Und hier sehen wir das Mariabild dem schwarzen Jesuskind.

hier noch etwas deutlicher

nach dem Gottesdienst trafen wir  uns alle vor der Tür und vereinbarten den nächsten Treffpunkt auf einen Latte macciato.

In einem schönen begrünten Innenhof machten wir es uns nach dem Kirchgang gemütlich.
Hier kommt Kristin "Iris" mit Gaby.

Links sitzt Gaby und rechts Alba. Alba ist Italienerin und war mit einem Ugander verheiratet. Als er starb hat Alba zu seinem Gedenken eine Kochschule in Jinja gebaut und bildet dort  Köchinnen aus.
Am kommenden Donnerstag hat sie uns alle zum italienischen Essen eingeladen. Na ja, diese Einladung kann ich leider nicht mehr wahrnehmen.
Vielleicht berichtet ja Miriam darüber auf ihrem Blog.


Links Kristin, und dahinter eine junge Frau. auch da vielleicht mehr demnächst bei www.mosesschwester.blogspot.com



Wir saßen gemütlich über länger Zeit hier und dann gings wieder heimwärts über St. Moses zur Sarah.

Das Halbfinale


schau ich mir am Mittwoch in Oldenburg an!
Am Samstag war ja dieses irre Spiel, das Argentinien gegen Deutschland bestritt.

Miriam und ich hatten uns vorgenommen, am Samstag Nachmittag dieses Ereignis in Jinja zu erleben.

Der Tag fing dann so an:
Maiskolben wurden erneut im Innenhof zum Trocknen ausgelegt. Während Waswa Maiskörner für Popcorn aussortierte, hatte Eric seinen Spaß
durch ein Meer von Maiskolben auf die andere Seite zu kommen.








Am frühen Nachmittag fuhren wir dann nach Jinja und kauften ein

und legten ein Päuschen und aßen eine Kleinigkeit.



Gegen 16 Uhr trafen wir bei 2Friends ein. Hatten also bis 17 Uhr noch Zeit. Miriam zeigte mir nach einem Spiel am Billardtisch das Gelände und den shortminigolfplatz.

Das Krododil hatte es mir angetan, wo ich doch auf der Safari auf den Anblick verzichten musste. Dafür war mir dies auch lieber.

Diese Oase hat ein Ire mit seinem Freund in Jinja erbaut.

rechts hinten befindet sich der miniminigolfplatz

Diese Speisekarte hat übrigens aus Rindenbaststoff (barkcloth) eine Speisenkartenhülle, die bestickt wurde.

Der Besitzer steht im roten Shirt am Tisch und hatte die Deutschlandfahne drapiert. Am Tisch sitzen einige Deutsche.

Auf der Damentoilette wurde ich mit diesem Wunsch an der Wand begrüßt.

Das Fußballspiel war aus meiner Sicht ein wahnsinnig schnelles Spiel bei dem ich schon beim zuschauen aus der Puste kam. Natürlich war der Jubel groß als der Schusspfiff kam.
Da es noch etwas hell war machten wir uns schnell zum Auto auf, damit wir im Hellen noch nach Hause kamen und auf dem Weg zum Ausgang staunte ich

nicht schlecht, als ich diesen Wagen auf dem Parkplatz stehen sah. Wer weiß, was das für ne Marke ist?
Wie man sieht auch solch ein Auto hat hier eine neue Heimat bekommen.

Sarah war auch überraschenderweise mit Naomi zu einer Feier eingeladen worden und kam kurz nach uns heim. Mitiam hatte ihr immer den neuesten Stand gesimst. Hier kommt sie grad wieder heim.





Somit war die "Kern"familie wieder beieinander.
gegrillte Maiskolben, eine Delikatesse für die Kinder.

Ein Kurzbericht wird abgegeben.

Die Kinder werden müde.

und gingen nach dem Essen ins Bett.

...und der Kater bekommt auch noch seine Streicheleinheit, bevor er loszieht.





Rundherum war dieser Samstag auch ein ganz besonderer Tag, der in Uganda so nicht alltäblich ist.

Montag, 28. Juni 2010

25. Juni - Bummel in Jinja

Es gibt in Jinja ein spezielles Viertel, in dem afrikanische "Andenken" verkauft werden. Hab auch was ganz feines entdeckt. Natürlich verrate ich das hier nicht!
Miriam und ich schauten uns ganz gemütlich um und sie entdeckte folgendes:
hier gehts in ein christliches Cafe
und wenn man durchgeht kommt man in die Kirche. Links das Schild weist darauf hin.
rechts sieht man das Cafe von hinten
Banner an der Wand. Auf den Stuhlen darunter sitzt der Chor?
ist doch klar. Handgeschnitztes Schild
Die Quelle für gutes Essen, in jeder Hinsicht.
Quell-Cafe gehört alles mit zur Kirche
wurde 1924 erbaut und sieht sehr gepflegt aus
auch das Internetcafe und ein Verkaufsraum mit wunderschönen Sachen gehört dazu.
einmal rein und einmal raus.
Schilder gibt es hier jede Menge und in allen Größen. Das wär was für unsere Rose!
Dieses hatte eine ganz besondere "Nachricht"!
Yeah, Amen!
afrikanische Kunst an einer Cafe-Wand


und noch eins.
hier machten wir es uns gemütlich und aßen
ja, was denn?
Kürbissuppe und Thai-Hühnchensuppe mit Brot und zum Schluss ein frisches, gebackenes, schokoladiges, leckeres, noch lauwarmes BROWNIE
zwei afrikanische Raben tauchten auf
und wir tauchten etwas später unter und fuhren mit dem Taxi ca. 9 km nach Hause. Da es ja um 18 Uhr stockfinstere Nacht ist nimmt man am besten ein "privates Taxi" und lässt sich bis zur Haustür bringen.