Vom Sterben redet keiner gern. Um Friedhöfe machen viele einen großen Bogen. Andererseits sehen und hören wir jeden Tag in den Medien, wie grausam auf dieser Welt gestorben wird. Das vergisst man lieber schnell und wendet sich dem Leben zu. Doch der Tod lässt sich nicht zum Schweigen bringen. Unterschwellig begleitet er uns, löst tiefe Angst aus und macht uns die Ketten useres Lebens deutlich. Jesus befreit uns - auch aus dieser Sklaverei! Er kam in unsere Welt und ging seinen Weg durch Leid und Todesangst in den Tod hinein. Doch der Tod konnte ihn nicht festhalten. Jesus lebt. Der Tod ist entmachtet! Diesen Triumph schenkt uns Jesus. Und so können wir ganz langsam lernen, auch unser eigenes Sterben ohne Furcht auzunehmen. Der Tod ist tot, und wir sollen und dürfen und können furchtlos leben.
...wurde vor einem Jahr ein lieber Freund mit 40 Jahren. Ich finde diesen Ausdruck so passend für uns Christen, wenn unser Leben auf dieser Welt beendet wird. Und nun erfuhren wir heute, dass eine liebe Freundin in dieser Nacht ins künstliche Koma versetzt wurde mit der ungewissen Prognose, ob sie je wieder ins Leben zurückkommt. Da ist es wirklich gut zu wissen, dass Gott das Ende bestimmt und nicht die Krankheit.
Auch ist von Vorteil, dass wir so nah am Krankenhaus wohnen und Verwandte, nach oder vor einem Besuch in der Klinik, bei uns einfach so reinschneien können um Luft zu holen oder abzulassen und zu beten.
...und wenn es einmal für mich soweit ist, dann möchte ich dies allen sagen:
ICH BIN ANGEKOMMEN - NACH SO LANGER REISE IST DAS ZIEL ERREICHT
Ich bin angekommen.
Nach so langer Reise ist das Ziel erreicht.
Bin so oft gefallen, bin gestolpert, mein Weg war nicht leicht.
Alle Fragen sind geklärt, alle Hoffnung ist erfüllt.
Was ich glaubte darf ich sehn, meine Sehnsucht ist gestillt!
Wenn Du mich sähst, weintest Du um Dich und nicht um mich.
Wenn Du mich sähst, erschien die Welt in neuem Licht.
Wenn Du mich sähst, erschien Dir leicht, was grad so schwer, denn hier schweigen aller Schmerz und Kummer still.
Hier schweigen aller Schmerz und Kummer still.
Dieses Land ist schöner, so viel, viel schöner, als man es sich je erträumt.
Dieses Licht ist wärmer und die Hand des Meisters hat mich fest umarmt.
Was kein Auge je gesehn und kein Ohr jemals gehört, das ist schon gemacht für den, der den Glauben nicht verliert.
Wenn Du mich sähst, weintest Du um Dich und nicht um mich.
Wenn Du mich sähst, erschien die Welt in neuem Licht.
Wenn Du mich sähst, erschien Dir leicht, was grad so schwer, denn hier schweigen aller Schmerz und Kummer still.
Hier schweigen aller Schmerz und Kummer still.
Alle Fragen sind geklärt, alle Hoffnung ist erfüllt.
Was ich glaubte, darf ich sehn, meine Sehnsucht ist gestillt!
Wenn Du mich sähst...
Dabei auf die folgenden Seiten gestoßen.
Da steht auf Seite 213 über Kingfisher Lodge Kichwamba:
Eine traumhafte Lage mit fantastischem Ausblick über den QENP hat die Mitte 2006 eröffnete Kingfisher Lodge Kichwamba zu bieten, die mit schwalbennestartig angeordneten kleine Rundhütten auf den Klippen des Kichwamba Escarpment oberhalb des Grabenbruchs errichtet wurde. Insgesamt 25 Cottages der Kategorie A-AA (ab 65 US-Dollar pro Person inkl. HP) stehen bereit. Die Zufahrt von der Straße Ishaka - Kasese ist ausgeschildert. Empfehlenswert. Die Buchung erfolgt über das "Mutterschiff" Kingfisher Safaris Resort in Jinja (PO Box 608, Jinja, Mobiltel. 077-2632063 oder 077-2510197, www.kingfishersafaris.com) oder direkt vor Ort (Mobiltel. 077-4159579, kingfisher-kichwamba@gmx.net
...und auf Seite 203:
Kategorie B Kingfisher Safaris Resort
PO Box 608, Jinja, Tel. 121063,
Mobiltel. 077-2632063,
www.kingfishersafaris.com
Schönes, kinderfreundliches Resort unter ugandisch-deutscher Führung mit relativ nah beieinander stehenden strohgedeckten Cottages in ruhiger Lage am Westufer des Nils, direkt am Austritt aus dem Viktoriasee, ca. 1 km unterhalb des Source of the Nile Gardens. Mehrere Swimmigpools. Restaurant und Bar. Zeltmöglichkeit. Mit Schwestercamp am Rande des Queen Elizabeth NP. Ab 25 Euro pro Person im DZ. Empfehlenswert.
Hier der Link zum Video auf dem Samuel das Lied singt: http://www.youtube.com/watch?v=GKERpD0NkF4 Fastimakko—19. April 2010 — This is a song I worte for my mum. She died 8 days before my 18th birthday 'cus of cancer.... I miss you mum!!!
Noch einmal
Ich erinnere mich immer noch an den Tag als wir in Deinem Zimmer waren und beteten....
Du lagst in deinem Bett.
Ich weiß nicht, wie es anfing, Dein Atmen war so schwer, es fühlte sich so schlimm an.
Und Du machtest Deinen letzten Atemzug. Nun kannst Du zur Ruhe kommen, die Du wirklich brauchst.
Ich sah den Himmel in Deinen Augen und musste direkt weinen.
Jetzt bist Du wirklich frei.
Möchte Dich noch einmal sehn,
möchte Dich nur noch einmal hören,
möchte Dich noch einmal fühlen, nur noch einmal....
Möchte Dich noch einmal sehn,
möchte Dich nur noch einmal hören,
möchte Dich noch einmal fühlen, nur noch einmal....
Dein Weg war immer richtig und Du zeigtest mir, wie man kämpft auch wenn es hart ist.
Jetzt tun wir es für Dich.
Du bist in seinen Schuhen gegangen (Fussspuren).
Jesus war Dein Führer.
Und jetzt machst Du deinen letzten Atemzug.
Nun kannst Du zur Ruhe kommen, die Du wirklich brauchst.
Ich sah den Himmel in Deinen Augen und musste direkt weinen.
Jetzt bist Du wirklich frei.
Möchte Dich noch einmal sehn,
möchte Dich nur noch einmal hören,
möchte Dich noch einmal fühlen, nur noch einmal....
Möchte Dich noch einmal sehn,
möchte Dich nur noch einmal hören,
möchte Dich noch einmal fühlen, nur noch einmal....
Möchte Dein lachendes Gesicht sehen,
möchte Deine liebliche Stimme hören,
möchte Deine warme Umarmung spüren,
einfach Dich noch einmal.
Möchte Dein lachendes Gesicht sehen,
möchte Deine liebliche Stimme hören,
möchte Deine warme Umarmung spüren.
Einfach Dich noch einmal!!
frei übersetzt durch Damaris, Samuels Schwester. Gestern auf facebook.
Je stiller wir sind, umso mehr hören wir.
Je langsamer wir leben, umso mehr Zeit haben wir.
Je mehr Liebe wir verschenken, umso reicher ist unser Herz. J. Mariss
Neue Lieder
Neue Zeiten brauchen neue Lieder, die alte Leier taugt nicht mehr. Weder das Klagelied, dass alles immer schlimmer wird, noch das Spottlied auf die andern taugt für die neue Zeit, die Psalm 98 sieht. Damals sind viele jüdische Familien in das Land ihrer Vorfahren zurückgekehrt. Überwältigt von dem, was Gott getan hat, überglücklich über die Zeichen und Wunder Gottes jubeln sie.
Der Kompinist Gustav Mahler hat gesagt; "Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten."
So ist das: Wer so richtig glücklich ist, kann das nicht für sich behalten. Und Gott will uns glücklich machen. Deshalb beginnt er heute eine neue Zeit mit uns.
Also, kehren wir zurück zu ihm und richten wir unsere Sinne und Gedanken auf ihn und öffnen unsere Herzen und Mund weit.
von Dieter Hechtenberg ist Folgendes:
Singt das Lied der Freude über Gott!
Lobt ihn leut, der euch erschaffen hat.
Stimmt mit ein, ihr Menschen, preist ihn,
Groß und Klein, seine Hoheit rühmen soll ein Fest euch sein:
„Die einen meinen, Barack Obama, Angela Merkel und andere Staatschefs regieren die Welt. Andere sagen, die Finanz- und Wirtschaftslenker bestimmen, wo es langgeht. Wir denken, wir könnten bestimmen, wann, wie und wo wir etwas erledigen: morgen ein wichtiger Geschäftstermin in München, ein kurzes Wochenende auf Mallorca? Denkste. Ein kleiner isländischer Vulkan kann den gesamten europäischen Flugverkehr lahmlegen, hunderttausende Passagiere festsetzen, der Wirtschaft Milliardenverluste zufügen. Einfach so. Nennen Sie es Schicksal oder Naturgewalt. Ich denke, es ist der, den König David in seinen Psalmen erwähnt: ‚Er, der den Himmel mit Wolken bedeckt.’“ Kommentar in der Jüdischen Allgemeinen Wochenzeitung (Berlin)
Oldenburg: Berufsschüler orientieren sich an kirchlicher Leitlinie
Elektro-Fahrräder und Roller haben Berufsschüler in Oldenburg als Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung präsentiert. Dazu inspiriert wurden sie durch Leitlinien, die die Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg beschlossen hat. „Wir haben uns überlegt, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um den CO2-Ausstoß zu verringern“, sagte Schülerin Daniela Janssen von der Berufsbildenden Schule (BBS) im Stadtteil Wechloy. Bewahrung der Schöpfung heiße, dass der Mensch Verantwortung für die Umwelt tragen müsse. Elektrofahrzeuge seien eine Möglichkeit, den Schadstoffausstoß im Verkehr zu vermindern. Zusammen mit Schulpfarrer Gerhard Heil stellten 21 Schülerinnen und Schüler in der Pausenhalle der BBS Elektrofahrräder (E-Bykes) und -motorräder (E-Roller) aus, die sie sich von örtlichen Händlern geliehen hatten. Beide Fahrzeugformen sind auch für Berufsschüler eine Alternative zum Auto, da die Anschaffungs- und Unterhaltskosten weitaus niedriger seien als bei einem PKW, sagte Heil. Er fährt selbst ein E-Byke. Die BBS will eine Ladestation für die Elektrofahrzeuge einrichten.
http://www.ekd.de/webfish/2010/voting.phpDas Online-Radio des ERF bekam den Goldenen WebFish http://www.erf.de/online
Den goldenen WebFish für die beste christliche Internetseite erhält in diesem Jahr das Internetradio CrossChannel.de des Senders ERF Medien (früher Evangeliums-Rundfunk). Das teilte das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik am 23. April in Frankfurt am Main mit. Es vergibt den Preis gemeinsam mit der EKD. CrossChannel.de richtet sich vor allem an junge Menschen. Die Jury überzeugte das crossmediale Konzept: So könnten Internetnutzer den Sender nicht nur online hören, sondern sich auch an der Programmgestaltung beteiligen. Zudem biete das Portal aktuelle Informationen zu christlicher Musik, Nachrichten über Gott und die Welt sowie ein Online-Netzwerk. Die Auszeichnung ist mit 1.500 Euro dotiert.
Silberner WebFish für „Volxbibel-Wiki“ http://wiki.volxbibel.com/index.php/Hauptseite
Den silbernen WebFish (1.000 Euro) bekommt das „Volxbibel-Wiki“. Bei dem Projekt können sich Internetnutzer an der Übertragung der Bibel in Jugendsprache beteiligen. Da man die Texte auch kostenfrei weitergeben kann, vereinfache dieses Angebot die Verbreitung dieser Bibelübertragung, so die Jury. Den WebFish in Bronze (500 Euro) erhält das ökumenische Gebetsportal www.wie-kann-ich-beten.de. Die Internetseite möchte Menschen zum Beten motivieren. Sie ist als ein Fürbitt- oder Gebetsbuch angelegt, wie es auch in Kirchen ausliegt. Internetnutzer können ihre Gebete auf der Webseite in den virtuellen Himmel schreiben oder die Gebetseinträge anderer lesen und für sie beten.
Förderpreis für das Internet-Tagebuch der Jungen Gemeinde Karow (Berlin) http://www.jg-karow.de/Der mit 500 Euro dotierte Förderpreis wird an das Internet-Tagebuch der Jungen Gemeinde Karow (Berlin) verliehen. Das von jungen Menschen stark frequentierte Blog begeistere durch Offenheit und engagierte Mit-Macher, hieß es. Mit dem Förderpreis möchte die Jury es ermöglichen, dieses Angebot weiter auszubauen. Über 100 christliche Internetangebote hatten sich für den diesjährigen Preis beworben. Über 4.500 Nutzer beteiligten sich an der Online-Abstimmung und ergänzten so die Entscheidungsfindung der Jury. Deren Vorsitzende, die Präses der EKD-Synode und Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt (Grüne), wird die Preise am 14. Mai auf dem Ökumenischen Kirchentag in München überreichen.
Walpurgisnacht: Tourismus wirbt mit Mischung aus Brauchtum, Magie und Erotik
Rund 150.000 „Hexen und Teufel“ werden zu den Walpurgisfeiern im Harz erwartet. So viele Besucher würden aus ganz Deutschland „einfliegen“, berichten die „Brockentipps“ (Wernigerode). Der Legende nach sollen am 30. April „Hexen“ auf dem Blocksberg (Brocken) ein großes Fest abhalten und auf die Ankunft des Teufels warten, um sich mit diesem zu vermählen. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) hat das Fest in seinem „Faust“ ausführlich beschrieben – als eine „Nacht der Vertreibung der Winter-Dämonen“. Heute werben Touristeninformationen mit Hexen- und Teufelsbildern für die Veranstaltung. In Zorge gibt es „Spiel und Spaß mit Teufel Luzifer“ und in Altenau einen spannenden Auftritt des „Oberteufels“, in Thale wartet ein „Hexentanzplatz“ auf die Besucher. „Die ausgefeilte Mischung aus Brauchtum, Magie und Erotik ist scheinbar für alle Altersgruppen faszinierend“, heißt es dazu auf der Internetseite von Harzlife.de. „Für Jesus“ statt „gegen Hexen“
Während evangelikale Gruppierungen in den Vorjahren öffentlich scharfe Kritik an den Walpurgisfeiern geübt hatten – nach dem Motto „Mit dem Teufel ist nicht zu spaßen“ –, haben sie sich in diesem Jahr mit einem Gebetsmarsch am 18. April nur indirekt gegen diese Form des Brauchtums gewandt. Man wolle „für Jesus“ werben, nicht aber „gegen Hexen und Teufel, für die wir Christen nichts übrig haben“, meinte Pfarrer Stefan Gresing (Braunlage). Die Bezeichnung „Walpurgis“ geht auf die „heilige Walpurga“ (710-779) zurück, eine Äbtissin aus England, die in Süddeutschland als Missionarin wirkte. Sie wurde nach ihrem Tod als Beschützerin von Hexen verehrt. Ihre Gebeine fanden am 1. Mai 870 in Eichstätt ihre Ruhestätte. An dem Tag wurde sie heiliggesprochen.
Auf dieser Welt gibt es kein Paradies, auch wenn uns das in Ferienprospekten immer wieder versprochen wird. Im Gegenteil, wir werden täglich mit Ärger, Not und Stress konfrontiert. Es gibt nicht viele Menschen, die in großem Wohlstand leben, gesund sind, über ein gutes Beziehungsnetz verfügen und das Leben in vollen Zügen genießen können. Diejenigen, die in solch „glücklichen“ Verhältnissen leben, stehen in der allergrößten Gefahr, sich vor den Nöten ihrer Mitmenschen zu verschließen und nach Abschluss ihres relativ kurzen Erdendaseins an einen Ort unbeschreiblichen, ewigen Terrors zu kommen (Lukas 16,19 ff). Freude – trotz großem Leid
Wie gehen wir als Christen mit all dem Negativen in unserem Leben um, etwa Krankheit, Einsamkeit oder wirtschaftlicher Not? Wenn Paulus schreibt, dass denen, die Gott lieben alles zum Besten dienen muss, so weiß er genau, wovon er schreibt, denn es gibt nur wenige Menschen, die in ihrem Leben so viel Leid erfahren haben wie er: Steinigung, Geißelung (was als schlimmste Folter bezeichnet werden kann), Schiffbruch, während zwei Jahren gefangen und an einen römischen Legionär gekettet, nebst vielen anderen Entbehrungen. Wir lesen oft sehr schnell über diese Aufzählung hinweg, ohne uns des Ausmaßes dieses körperlichen und seelischen Leidens richtig bewusst zu sein. Trotzdem verlor Paulus weder Mut noch Hoffnung. Im Gegenteil: Wir lesen in seinem Brief an die Philipper, den er aus dem Gefängnis schrieb: „Freuet euch in dem Herrn allewege“, Phil. 4,4. Vielen von uns sind keine solch schweren Prüfungen wie Paulus verordnet. Eigentlich müsste es uns deshalb leichterfallen, die täglichen Schwierigkeiten des Alltags anzunehmen. Wenn wir Gott lieben
Stattdessen ärgern wir uns über Ungerechtigkeit, Mobbing am Arbeitsplatz, Krankheit und andere „Nöte“. Dabei müssten wir doch als Christen wissen, dass eine unsichtbare Hand alles führt und leitet und in jeder Situation immer alles zu unserem Besten hinausführt. Allerdings gilt das nur, wenn wir Gott auch tatsächlich von ganzem Herzen lieben. Dann sorgt er selber für uns als gütiger Vater und wir werden viele Wunder erleben – gerade auch in Situationen des Leides.
„Denen, die Gott lieben, müssen alle Dinge zum Besten dienen.“
Paulus im Römerbrief 8, 28 heiner martin henny (Liestal bei Bern), Verlagsleiter von idea Schweiz.
Es ist schwer, sich von Erwartungen anderer frei zu machen. Unser Tun ist immer auch an anderen orientiert: Wie sehen sie mich? Wie möchte ich von ihnen gesehen werden? Was erwarten sie von mir? Dahinter steckt oft unser Wunsch nach Anerkennung. Gott nimmt uns heraus aus diesem Feld von Erwartungen und Ansprüchen anderer. Er hilft uns, nüchtern und klar zu entscheiden und das Richtige zu tun. Er gibt uns den Mut, festgelegt Erwartungen auch zu enttäuschen und anzuecken, wo es darauf ankommt. Wir stehen nicht im Urteil anderer, sondern im Urteil Gottes. Das befreit. In dieser Freiheit sind wir anderen eine bessere Hilfe, als wenn wir ihre Erwartungen bedienen. Frei von anderen sind wir in Wahrheit frei für andere.
Was wir heute brauchen,
sind nicht Menschen,
die für alles
eine Erklärung parat haben,
sondern Menschen,
deren Leben
eine Erfahrung bezeugt. von Richard Rohr
Hilfsprojekte sollen dieses Jahr 225 000 Menschen vor dem Tod durch Malaria retten. Bislang sterben jährlich knapp eine Million Menschen an dem Tropfenfieber – vor allem Kinder.
Der weiße Arzt soll helfen, damit die kleine Joy wieder gesund wird. Am besten mit Medizin. Die gibt es zwar vom weißen Doktor im Gesundheitszentrum in der kenianischen Küstenstadt Malindi. Doch darüber hinaus reichen Helfer der Afrikanerin imprägnierte Moskitonetze für die ganze Familie. Außerdem erklären sie Joys Mutter, dass nicht nur ihre Kinder unter einem solchen Netz schlafen sollten, sondern auch sie und ihr Mann. Denn die Krankmacher, wegen denen das Kind Fieber hat, sind auch in ihrem Blut unterwegs. Und wenn hungrige Mücken nachts nicht an ihrem Blut saugen, können sie die Krankheit nicht auf ihre Tochter übertragen. Außerdem muss die Familie den Müll rund um ihre Behausung entfernen: Autoreifen und leere Cola-Dosen müssen weg. Auch Pflanzen und Algen in kleinen Tümpeln und Teichen müssen verschwinden, denn die Anopheles-Mücke, die Malaria überträgt, brütet schon in kleinsten Pfützen.
Hoffnungsschimmer ganzheitliches Konzept
Mediziner und Ökologen arbeiten Hand in Hand für das Projekt des Kenya Medical Research Institute gemeinsam mit der Organisation African Insect Science for Food and Health (ICIPE), um den Mücken die Lebensgrundlage zu entziehen und so die Verbreitung des Tropenfiebers einzudämmen. Denn während Säuglinge und Kinder häufig an der Krankheit sterben, können Erwachsene jahrzehntelang als – mehr oder weniger gesunde – Überträger fungieren. „Dieses ganzheitliche Konzept der Malariabekämpfung ist ein voller Erfolg“, lobt Carina Weber, Geschäftsführerin des Pestizid Aktionsnetzwerk (PAN) Germany, das Projekt. Es sei bereits gelungen, die Übertragungsrate um ein Drittel zu reduzieren, und das mit nur minimalem Einsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln. Ähnliches war zuvor schon in einem Projekt in Mexiko gelungen – ein Hoffnungsschimmer im Kampf gegen Malaria.
Resistente Mücken, hartnäckige Erreger
Das Tropenfieber ist eine der häufigsten globalen Todesursachen weltweit. Vor allem Kinder in armen, tropischen Ländern sind betroffen. Insgesamt sind 3,3 Milliarden Menschen in 107 Ländern von der Tropenkrankheit bedroht. Insgesamt erkranken jedes Jahr bis zu 500 Millionen Menschen an Malaria, knapp eine Million stirbt daran – und alle 30 Sekunden fällt dem Tropenfieber ein Kind zum Opfer. Die WHO will das ändern: Bis 2015 soll die Zahl der Malariatoten auf null sinken und die Zahl der Erkrankungen gegenüber 2000 um 75 Prozent reduziert werden. Ehrgeiziges Ziel ist es, auf lange Sicht die Malaria zu eliminieren – doch noch fehlt es an geeigneten Mitteln im Kampf gegen die Krankheit.
Parasiten vermehren sich in der Leber
Die Symptome der Malaria ähneln einer Grippe: plötzliches hohes Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Rückenschmerzen. Schuld sind einzellige Parasiten der Gattung Plasmodium. Die Anopheles-Mücke überträgt die Krankheitserreger von Mensch zu Mensch. Einmal in die Blutbahn gelangt, setzen sich die Einzeller in den Leberzellen fest, um sich zunächst zu vermehren. Erst später wandern sie zurück ins Blut, um die roten Blutkörperchen zu befallen.
Aufgrund des komplizierten Lebenswandels der Malaria existieren verschiedene Ansätze, sie zu bekämpfen. Zum einen gibt es die Möglichkeit, die Mücken als Überträger der Krankheit auszuschalten – etwa durch Insektizide, aber auch, indem man ihre Brutstätten vernichtet, wie in Mexiko oder Malawi. Ein zweiter Ansatz richtet sich gegen den Erreger selbst – einmal in Form eines Medikaments oder als Impfstoff.
Zwei Priester, die einmal so richtig abschalten wollten, fuhren nach Hawaii. Gleich nach der Ankunft gingen sie in ein Geschäft und kauften kurze Hosen, Sandalen und Sonnenbrillen, um nicht als Geistliche erkannt zu werden, Als sie am nächsten Morgen mit einem Drink am Strand saßen und die Sonne genossen, ging eine Bikini-Schönheit an ihnen vorüber, lächelte und nickte ihnen freundlich zu: "Guten Morgen, Padres." Die beiden staunten - woher in aller Welt wusste die Frau, dass sie Priester waren?
Am kommenden Tag gingen sie erneut in das Geschäft und kauften alles, was echte Touristen eben so tragen: quietschbunte Hemden, billige Fotoapparate, Strohhüte. Sie setzten sich an den Strand, absolut sicher, in diesem Aufzug unerkannt zu bleiben. Aber wieder kam die Schöne im Bikini vorbei, lächelte und wünschte den "Padres" einen schönen Tag. Einer der beiden konnte seine Neugierte nich zügeln und lief der Schönen hinterher. "Eine Sekunde, gnädige Frau! Wir sind ja wirklich stolz, Priester zu sein, aber woher wissen Sie das - so wie wir angezogen sind?" - "Aber Pater", antwortet die Schöne vergnügt, "ich bin`s doch, Schwester Monika!"
Noch vor einem Jahr wußten wir nicht wo wir bleiben werden, wenn der Dienst von Friedrich-Wilhelm, als Prediger, zu Ende geht. Wir hatten uns eine Frist gesetzt und Gott darum gebeten uns bis Ende April 09 doch zu zeigen, ob wir in Oldenburg i.Ol. unseren Altersruhesitz einnehmen sollen. Falls dies nicht der Fall sei, würden wir dann fortziehen. Am 30. April 2009 erhielten wir einen Anruf, mit dem Hinweis, dass im Steinweg 37 eine Wohnung frei würde und dass wir diese uns anschauen sollen und wenn sie uns gefällt, könnten wir sie haben! Am 1. Mai sahen wir uns die Wohnung an , in der der damalige Mieter schon 30 Jahre wohnte, und waren hellauf begeistert. Traumhaft, hell (weil die Sonne von morgens bis abends in diese Wohnung scheint), großzügig, mit genügend Räumen, so dass ich auch einen Hauswirtschaftsraum einrichten konnte, mit einem Speicher und Keller und dem Schmuckstück "Wintergarten". Das Beste aber war, dass wir keine 5 Minuten zur Innenstadt zu Fuss unterwegs sind und die Miete ein wirkliches Geschenk Gottes ist. In dieser Lage wäre diese Wohnung für uns unbezahlbar gewesen. Nun wohnen wir von unserer alten Dienstwohnung der Landeskirchlichen Gemeinschaft Oldenburg nur 2 Minuten mit dem Fahrrad entfernt und freuen uns jeden Tag daran.