Donnerstag, 10. Juni 2010

Kirchliche Trauung von Damaris und Carsten am 5. Juni

Eigentlich sollte die Hochzeit erst stattfinden, wenn ich aus Afrika zurück bin. Die Anmietung der Räume für die Hochzeit ging leider nur am 5. Juni. Nun war das zwar schade, dass ich nicht dabei sein konnte, doch das tat der Freude keinen Abbruch. Von Herzen freue ich mich über die Beiden und wünsche Euch auf diesem Weg noch einmal Gottes fetten Segen! Danke für die Fotos, die ich gestern zum ersten Mal anschauen konnte, da das ja nicht immer so gut mit dem Internet klappt. So nutze ich jede Gelegenheit, wenn das Internet funktioniert.


Hier ein paar schöne Fotos von Eurer Hochzeit!

Einkauf in Jinja auf dem Markt

Chandia und ich auf dem Markt in Jinja. Einkauf von Stoffen und Kleid. Leider konnte ich keine weiteren Fotos machen, da das nicht gewünscht wird. Ist schon eine eigene Athmosphäre. Da liegt ein ganz besonderer Duft in der Luft. Fisch wird zwischen Bekleidung verkauft. Dann Unmengen an Gewürzen, Früchten, Fleisch, usw. Und Platz zum durchgehen ist nur für eine Person. ...und heiß ist es!
Hier durfte ich mich hinsetzen. Chandia kannte den Verkäufer, der kurzfristig den Stand verließ um was für sie zu holen.
das ist Chandia, die mit ihren drei Kindern auch bei Sarah wohnt.
meine erste Errungenschaft!

Telefonkarte, ein Fußball als Geburtstagsgeschenk für Daudi und damit war der Einkauf dann beendet. Mit dem Taxi gings zurück nach Bukaya. Nachdem man uns rausgelassen hatte, ging der Motor aus und sprang nicht mehr an. Wie dann dieses Taxi mit12 Leuten wieder wegkam weiß ich nicht. Aber das passiert täglich.
Hier noch ein Link vom Markt

Miriam der Maurermeister - Kingfishers Minigolfanlage wächst

 
 Dazu gibts auch ein Video. War mein erster Versuch!
 

Mittwoch, 9. Juni 2010

Jinja


Mit ca. 100.000 Einwohnern ist Jinja die zweitgrößte Stadt Ugandas und ein wichtiger Handels- und Industriestandort. Nach Kampala sind es 80 km, zur kenianischen Grenze 143 km. 

Jinja liegt am Ufer des 68.000 km² großen Viktoriasees, direkt am Austritt des Nils aus dem See.

Brücke Nil

Ein touristischer Meilenschritt nach vorn war die Etablierung von 

White-Water-Rafting-Touren auf dem Nil 
unterhalb der Bujagali Falls. Diese Unternehmung wird inzwischen von diversen Beranstaltern angeboten. 


Bujagali Fall

Die neueste Errungenschaft Jinjas ist ein spektakuläter Bungeejump aus 44 m Höhe mit Eintauchen in das klare Nilwasser.

Keine Angst, das bin nicht ich!

Gabi und St. Moses um die Ecke

Auf dem Weg nach Jinja komme ich immer hier am Waisenhaus vorbei.
http://www.stmosesccc.org/de/about_us.php 
und noch ein Link:

Heute mit Miriam auf dem Heimweg von Kingfisher bei Gabi vorbeigeschaut. Sie arbeitet mit über ihren 60 Jahren dort immmer noch im Waisenhaus, das sie gegründet hat  und ist mit Sarah befreundet. Sie gibt Naomi, Sarahs Tochter, einmal in der Woche Deutschunterricht und führt mit ihr Experimente durch. Gabi ist Deutsche und darum ist es auch für mich immer wieder schön mich auf deutsch unterhalten zu können.
Auf ihrem Grundstück befindet sich neben ihrem eigenen Haus mit Blick auf den Victoriasee, das eher einem Haus in Ostfriesland ähnelt mit dem Reetdach, auch noch ein kleines Häuschen, das sie für Gäste die länger bleiben (mind. 1 Monat) vermietet.

In Zukunft kommt noch ein zweites dazu. Damit verdienen sie ihren Lebensunterhalt, denn sie hat ihr Leben ganz in dieses Waisenhaus investiert und wie man weiß, wird man in Uganda nicht reich durch solch eine Arbeit.

Gestern gabs hier ein Unwetter und der Strom kam erst heute am Abend wieder. Dazu später einmal mehr.

Montag, 7. Juni 2010

Bernd aus Bielefeld und Bujagali Falls

Da ist man in Uganda und wen treffe ich hier? Bernd aus Bethel-Bielefeld!
Er, Ulli und Hans-Martin Fisher sind alte Freunde, die vor 30 Jahren als Entwicklungshelfer in Afrika arbeiteten.
 Das ist Bernd


An ihrem letzten Urlaubstag hier, wurde für Bernd und Ulli eine Fahrt zu den Bujagali Falls organisiert und ich war dazu eingeladen. Beim Austausch im Kleinbus stellte sich heraus, dass Christoph und Bernd sich kennen. Die Welt ist doch klein!




grad aus den Strudeln ans Land gekommen

Hier am Bujagali Fall (Nil) gibt es einzigartige Strudel und unterhalb dieser Falls werden White-Water-Rafting-Touren angeboten. Auf Miriams Blog könnt ihr ein paar heftige Fotos sehen. 
Demnächst mach ich auch eine Tour mit, aber eine „kindertaugliche Raftingtour“!

wurde eingeladen in dieses Boot zu steigen und hab dankend abgelehnt
 Ulli und Bernd-jeder hat halt so seine Sicht
 Hier unser Hotelmanager

Sonntag, 6. Juni 2010

Wo sind meine Herztropfen?


Das hätte am Samstag meine Freundin Roos bestimmt ausgerufen!
Ich hatte mich mit Claudia um 8 Uhr verabredet nach Jinja zu fahren (sie hilft Sarah und wohnt nebenan). Vielmehr hatte Miriam diese Verabredung ausgemacht. Um 8 Uhr morgens, weil dann es noch Taxis gibt, die nach Jinja rein fahren und nicht voll sind. Nun, wie es hier so üblich ist, ist 8 nicht 8 sondern 9 oder noch später. So kam´s, dass wir uns um 9 Uhr zu Fuß zu dieser Kreuzung aufmachten. Wo wir auch länger standen und keine Taxe zu Gesicht mehr bekamen. Also winkte Claudia zwei Boda-Boda-Fahrer herbei, von denen genug um uns herum auf ihren Einsatz warteten.
Oma auf dem Motorrad. Nun gut, dachte ich, das übersteh ich schon. Aber dann kam die Überraschung. Es ging nicht auf der Straße nach Jinja, sondern es wurde eine Abkürzung genutzt, die einer Crossbahn in einem unwegsamen Gelände glich. Leider konnte ich kein Foto schießen, denn ich hatte genug damit zu tun mich hinten am Boda-Boda festzuhalten. Das sind wirklich Künstler auf zwei Rädern. Natürlich bin ich heil in Jinja angekommen, aber auch heilfroh.
 nein, das bin nicht ich. Hat aber vielleicht so ausgeschaut. Hatte ich aus dem Auto in Kampala geschossen.

Dort besuchten wir den Markt. Ich kann das nicht mit meinen Worten beschreiben, wie es da zuging. Fisch wurde inmitten von Bekleidung verkauft. Die Gänge so breit, dass eine Person gut durchkam und links und rechts Behausungen, in denen alles verkauft wurde was man sich nur denken kann. Dieser Markt ist in vd. Bereiche unterteilt, Kinderwäsche, Jeans, Kleider, Herrenhemden, Gemüse, Essen. Wir selbst haben nur einen Teil besichtigt.
Beobachten konnte ich, wie ein Plastiksack geöffnet wurde und ein T-Shirt mit ner Werbeaufschrift aus Hannover oben lag. Miriam bestätigte, dass diese Säcke kiloweise gekauft werden und aus den Altkleidersammlungen aus Deutschland stammen. Also, kann es passieren, dass man dem Rock aus 2009 wieder begegnet. Das Gute, man bekommt wirklich gute Jeans für umgerechnete 8 Euro.
Die Heimfahrt war dann nicht ganz so schlimm, da wir erst ein Taxi nahmen und dann ein Boda-Boda, auf dem wir dann zu dritt saßen. Das wär ein Schnappschuß wert gewesen!